Setagayapark, Japanischer Garten im Bezirk Döbling, Wien, Österreich.
Der Setagayapark ist ein japanischer Garten im Bezirk Döbling in Wien mit mehreren Teichen, Steinplastiken, Bambuspforten und einem Teehaus, die über verschiedene Ebenen verteilt sind. Die Anlage erstreckt sich über etwa 4.700 Quadratmeter und verbindet geschickt Wasser, Stein und Vegetation zu einer zusammenhängenden Komposition.
Der Garten wurde 1992 von dem Landschaftsgestalter Ken Nakajima entworfen und entstand als Teil eines kulturellen Austauschs zwischen Wiens Bezirk Döbling und Tokyos Bezirk Setagaya. Dieses Projekt sollte die Beziehungen zwischen den beiden Städten stärken und die japanische Gartenkunst in Wien präsent machen.
Der Garten zeigt traditionelle japanische Gestaltungselemente wie Steinlaternen, Wasserfälle und sorgfältig platzierte Felsen, die das Auge führen und eine innere Ruhe ausstrahlen. Besucher können sich hier von der Hektik der Stadt entfernt fühlen und die japanische Philosophie des Harmonie zwischen Mensch und Natur erleben.
Der Garten ist von März bis Oktober täglich ab 7 Uhr morgens geöffnet, die Schließzeiten variieren je nach Jahreszeit zwischen 18 und 21 Uhr. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten zu überprüfen und je nach Jahreszeit angepasste Kleidung mitzunehmen, da der Garten bei jedem Wetter erlebbar ist.
Am Eingang begrüßt Besucher eine Steininschrift mit dem Wort Furomon, das in der japanischen Symbolik ein zeitloses Tor darstellt. Dieses Detail markiert den Übergang vom städtischen Raum in den Garten und soll dem Besucher eine innere Verwandlung ermöglichen.
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