Klause
Die Klause ist eine enge Talstelle bei Lochau, die historische Befestigungsreste aufweist und sich zwischen steilen Felswänden erstreckt. Der Ort zeigt Überreste von Mauern, Türmen und Erdwerken aus verschiedenen Jahrhunderten, die sich über die Landschaft verteilen und die strategische Bedeutung dieser natürlichen Engstelle verdeutlichen.
Die Klause wurde über mehr als 600 Jahre hinweg als Verteidigungspunkt genutzt und war strategisch wichtig für die Kontrolle der Region. Während der Appenzeller Kriege, der Dreißigjährigen Kriege und der Spanischen Erbfolgekriege wurden die Befestigungen wiederholt verstärkt und in Kämpfen eingesetzt.
Der Name Klause stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie 'Verschluss' - ein passender Name für diese Engstelle in der Landschaft. Heute können Besucher diesen historischen Durchgang erleben und verstehen, warum dieser Ort für die Menschen in der Region so wichtig war.
Der Ort ist auf unebenen Wegen erreichbar, daher sind bequeme Schuhe notwendig. Besucher sollten Wasser mitbringen, besonders an wärmeren Tagen, und in Frühling oder Herbst kommen, wenn das Wetter milder ist und die Umgebung farbig wirkt.
In der Nähe gibt es heute ein Restaurant namens Klause, das teilweise auf den Überresten der alten Befestigungen gebaut wurde. Besucher können dort speisen und dabei unmittelbar Geschichte unter ihren Füßen spüren, während sie die Landschaft betrachten.
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