Grenobler Brücke, Brücke im Stadtteil Reichenau, Innsbruck, Österreich.
Die Grenobler Brücke ist ein Betonbauwerk, das den Inn überquert und den Stadtteil Reichenau mit dem Olympischen Dorf in Innsbruck verbindet. Die Struktur ruht auf Stützpfeilern und überspannt eine Länge von 98 Metern mit einer Breite von etwa 20 Metern.
Das Bauwerk entstand während der Tiefwasserperiode im Winter 1973/74 und wurde Anfang Mai 1975 fertiggestellt. Die offizielle Eröffnung fand später im selben Jahr statt.
Die Brücke trägt seit 1980 den Namen der französischen Partnerstadt Grenoble und erinnert damit an die Verbindung zwischen den beiden Städten. Besucher sehen diesen internationalen Bezug als Teil der lokalen Identität Innsbrucks.
Die Brücke ist leicht zugänglich und ermöglicht Fußgängern und Fahrzeugen einen unkomplizierten Übergang über den Inn. Besucher sollten beachten, dass die Stelle bei schlechtem Wetter windig sein kann und die Sicht auf den Fluss von den Brückenseiten aus am besten ist.
An der nördlichen Seite des Bauwerks steht eine Kunstskulptur aus Kunststoffstein, die einen stilisierten Engel darstellt und vom Künstler Erich Keber geschaffen wurde. Dieses Kunstwerk wurde 1980 aufgestellt und verleiht dem Ort eine unerwartete künstlerische Dimension.
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