Hochgurgl, Bergsiedlung in Sölden, Österreich
Hochgurgl ist eine alpine Siedlung auf 2154 Metern in den Ötztaler Alpen, die sich über Bergwiesen erstreckt und von Gipfeln über 3500 Metern umgeben ist. Der Ort besteht aus traditionellen Bauernhäusern und der modernen Hochgurglbahn-Talstation, die das Zentrum des Ortes bildet.
Das Dorf wurde als Bergbauersiedlung gegründet und entwickelte sich langsam bis es 1931 international bekannt wurde, als der Forscher Auguste Piccard nach seinem Stratosphärenflug notlanden musste. Dieses Ereignis machte den Ort zu einem Bezugspunkt in der Geschichte der Höhenflugforschung.
Das Dorf wird geprägt durch seine Tradition der Hافlingers, einer besonderen Pferderasse, die hier gezüchtet wird und das Alltagsbild mitgestaltet. Diese Pferde sind eng mit der lokalen Wirtschaft und dem Leben der Bewohner verflochten.
Der Ort ist mit dem Auto über die Ötztal-Straße erreichbar, und die Hochgurglbahn sorgt für Auf- und Abstieg durch das ganze Jahr. Das Bergdorf ist besonders von Oktober bis Mai für Wintersportaktivitäten geöffnet, weshalb die beste Vorbereitung eine warme Ausrüstung ist.
Der Ort empfängt jedes Jahr etwa 475 Zentimeter Schneefall, was ihn zu einem der schneereichsten Orte der Alpen macht. Diese außergewöhnliche Schneemenge ermöglicht lange Wintersport-Saisons und prägt das ganze Jahr über das Aussehen der Landschaft.
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