Bərdə, Stadt in Aserbaidschan
Barda ist eine Stadt in Aserbaidschan, die am linken Ufer des Flusses Tartar liegt und sich südlich von Yevlax erstreckt. Das Stadtgebiet ist geprägt von wenigen erhaltenen historischen Bauwerken, darunter ein vierminares Moschee und ein Grabmal aus dem 14. Jahrhundert mit türkisfarbenen Kacheln.
Barda war einst die Hauptstadt des Königreichs Albanien und später ein bedeutendes islamisches Zentrum in der Provinz Arran. Die Stadt erlebte Blütezeiten, erlitt aber auch Verwüstungen durch Rus-Angriffe im 10. Jahrhundert und durch Erdbeben sowie Mongolen-Invasionen in späteren Epochen.
Barda trägt noch heute Spuren seiner Zeit als Hauptstadt von Albanien und später als islamisches Zentrum. Die Stadt wird von Einheimischen bewohnt, die traditionelle Landwirtschaft praktizieren und ein einfaches, bodenständiges Leben führen.
Die Stadt befindet sich in der Nähe einer Waffenstillstandslinie, die nach 1994 vereinbart wurde, einige Kilometer westlich der Stadt. Besucher sollten die örtliche Lage beachten und lokale Bedingungen vor der Reise überprüfen.
In mittelalterlichen Zeiten war Barda unter dem Namen Partav bekannt und besaß einen Basar, der nur sonntags geöffnet war und unter mehreren Namen bekannt war. Diese saisonale Handelspraxis spiegelte die Bedeutung der Stadt als Handelsplatz wider.
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