Zaqatala, Stadt in Aserbaidschan
Zagatala ist eine Stadt im Nordwesten Aserbaidschans, die an den Südhängen des Großen Kaukasus liegt und von dichten Wäldern umgeben ist. Die Stadt ist von einem Fluss durchzogen, der sie in zwei Teile gliedert, und im Zentrum stehen alte Platanen, die breite Alleen beschatten.
Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert von einem lokalen Herrscher namens Zakeria gegründet, von dem auch ihr Name abgeleitet wird. Im Laufe der Jahrhunderte stand sie unter dem Einfluss verschiedener Mächte, darunter Georgier, Mongolen, Perser und schließlich das Russische Reich, das hier in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Festung errichtete.
Auf dem lokalen Markt verkaufen Händler frische Walnüsse, Haselnüsse, Kräuter und Honig, die in der Umgebung geerntet wurden. Der Markt ist ein Treffpunkt, an dem sich Bewohner aus verschiedenen Dörfern der Region begegnen und austauschen.
Taxis und Kleinbusse sind die üblichsten Fortbewegungsmittel innerhalb der Stadt und in die umliegenden Dörfer. In den meisten Läden und Restaurants werden keine Karten akzeptiert, daher ist es ratsam, Bargeld mitzuführen, und Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.
In der Umgebung der Stadt gibt es eine Forellenfarm, auf der Besucher frischen Fisch direkt vor Ort essen können. Die Region gilt auch als einer der größten Haselnussproduzenten des Landes, und die Ernte im Herbst prägt das Leben der ganzen Gegend.
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