Kura, Fluss in der Provinz Ardahan, Türkei.
Der Kura ist ein Fluss in der Türkei, Georgien und Aserbaidschan, der im Kleinen Kaukasus entspringt und nordostwärts durch tiefe Schluchten und über Stromschnellen fließt. Sein Wasser schneidet sich durch steinige Berghänge und weite Täler, bevor es ins Kaspische Meer mündet.
Vor etwa 4500 Jahren entstanden im Flusstal Siedlungen, die Landwirtschaft betrieben und Bewässerung nutzten, bis Überschwemmungen und Eroberungen die Region veränderten. Im Mittelalter erlebte das Tal neue Besiedlung durch verschiedene Völker.
Die Ufer werden von Einheimischen zum Angeln und für den Anbau von Feldfrüchten genutzt, wobei das Wasser über kleine Kanäle zu den Feldern geleitet wird. Diese Bewässerungsmethoden folgen oft alten Mustern, die von Eltern an Kinder weitergegeben werden.
Der Fluss durchquert gebirgiges Gelände, wo Wanderwege entlang einiger Abschnitte verlaufen und Aussichtspunkte Blicke auf die Schluchten bieten. Bei Regen steigt der Wasserstand schnell an, weshalb man bei Touren in Ufernähe vorsichtig sein sollte.
Der Name stammt entweder vom mingrelischen Wort für Wasser oder von einem alten Begriff für Wasserreservoir. In Georgien heißt er Mt'k'vari, was sich auf Wasser bezieht, das sich durch die Berge schneidet.
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