Kakanj, Gemeinde in Bosnien und Herzegowina
Kakanj ist eine Stadt in der zentralen Region Bosnien und Herzegowinas, die sich an den Hängen hügeliger Landschaft neben dem Fluss Zgošća erstreckt. Das Stadtbild wird von großen Fabrikgebäuden geprägt, während das Zentrum neben modernen Betonbauten auch historische Stätten wie das Kloster Kraljeva Sutjeska und mehrere religiöse Bauten beherbergt.
Die Region war seit etwa 6800 v.Chr. durchgehend besiedelt und zählt zu den ältesten kontinuierlich bewohnten Gebieten Europas. Die Stadt wurde erstmals 1468 in schriftlichen Aufzeichnungen erwähnt und entwickelte sich ab 1902 durch den Kohlebergbau zu einem bedeutenden Industrieort.
Kakanj zeigt eine Mischung aus bosnisch-muslimischer Kultur mit orthodoxen und anderen religiösen Traditionen. Die sichtbare Präsenz verschiedener Glaubensrichtungen - von der alten Moschee bis zur kleinen roten Kirche im Zentrum - prägt das alltägliche Leben der Stadt.
Die Stadt ist leicht mit dem Busbahnhof erreichbar, von dem aus Fahrten nach Sarajevo und anderen nahegelegenen Städten angeboten werden, oder über die Zugstation mit täglichen Verbindungen. Für den Besuch von Kraljeva Sutjeska wird ein Taxi benötigt, das vom Busbahnhof aus arrangiert oder direkt angerufen werden kann.
Eine der ältesten Moscheen Bosniens wurde hier von Sultan Mehmed II. während seiner Eroberungskampagne gegründet, was eine der weniger bekannten Verbindungen zwischen der Früheitlichen Geschichte und der Ankunft des Osttürk dominanz in der Region darstellt. Diese Moschee steht in derselben Gegend wie andere religiöse Bauten und zeigt die kulturelle Schichtung verschiedener Epochen an einem Ort.
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