Cox’s Bazar, Küstengemeinde in der Division Chittagong, Bangladesch
Cox's Bazar ist eine Küstenstadt in der Division Chittagong, die sich entlang der Bucht von Bengalen erstreckt und vom Strand geprägt wird. Die lange sandige Küstenlinie liegt zwischen flachen Hügeln im Osten und dem offenen Meer im Westen, während einfache Hotels und Restaurants sich entlang der Uferpromenade reihen.
Kapitän Hiram Cox gründete die Siedlung im späten 18. Jahrhundert als Zufluchtsort für Menschen, die aus dem heutigen Myanmar flohen. Der Ort entwickelte sich später zu einer Küstenstadt, in der Handel und Fischerei die Wirtschaft bestimmten.
Traditionelle Handwerke wie Weben und Salzgewinnung prägen bis heute den Alltag der Bewohner, die nahe der Küste in einfachen Häusern leben und vom Fischfang abhängig sind. Buddhistische Tempel in der Umgebung zeigen den Einfluss der Glaubensrichtung in diesem Teil Bangladeschs, wobei Pilger aus der Region regelmäßig zu den alten Gebetsstätten kommen.
Wer die Stadt besucht, erreicht sie am einfachsten über den Flughafen, der regelmäßige Flüge aus Dhaka anbietet, oder über die Straßenverbindung aus Chittagong. Die beste Reisezeit liegt zwischen November und März, wenn das Wetter trocken ist und die Temperaturen angenehmer werden.
Die Region beherbergt die größte Ansammlung von Flüchtlingslagern weltweit, in denen hunderttausende Menschen aus Myanmar Zuflucht fanden. Diese Lager liegen außerhalb der Stadtmitte und prägen den nördlichen Teil der Umgebung deutlich.
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