Ahsan Manzil, Palast und Museum in Dhaka, Bangladesch
Ahsan Manzil ist ein Palast mit rosa Kuppel am Ufer des Flusses Buriganga in Dhaka, der heute als Museum dient und Architektur im indo-sarazenischen Stil zeigt. Die beiden Stockwerke haben breite Veranden mit Bögen, und im Inneren liegen Marmorböden in den Hauptsälen.
Nawab Abdul Gani benannte den Palast 1872 nach seinem Sohn Khwaja Ahsanullah und machte ihn zu einem Treffpunkt für bengalische Adlige. Später wurde das Gebäude nach Jahren des Verfalls restauriert und 1992 als Museum wiedereröffnet.
In den Räumen hängen große Kronleuchter aus Kristall, und auf den Wänden sind historische Porträts zu sehen, die den Lebensstil der Nawab-Familien zeigen. Besucher können durch die ehemaligen Empfangssäle gehen und die Möbel aus Europa betrachten, die damals über den Fluss hierher gebracht wurden.
Das Museum ist von Samstag bis Mittwoch zwischen 10:30 und 17:30 Uhr geöffnet, donnerstags und freitags bleibt es geschlossen. Der Eingang befindet sich an der Flussseite, und Besucher müssen ihre Schuhe vor dem Betreten einiger Räume ausziehen.
Das Gebäude war das erste in Dhaka mit elektrischer Beleuchtung, was damals viele Schaulustige anzog. Im Jahr 1906 fand hier ein Treffen statt, bei dem die Gründung der Muslim League beschlossen wurde.
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