Ruplal House, Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert in Farashganj, Bangladesch
Ruplal House ist ein zweistockiges Wohngebaeude aus dem 19. Jahrhundert, das sich am Ufer des Buriganga-Flusses befindet und mehr als funfzig Raeume mit einer Fassade im Renaissance-Stil und semi-korinthischen Saeulen aufweist. Die Architektur kombiniert europaeische Gestaltungselemente mit den Bautraditionen der Zeit und schafft ein imposantes Bauwerk, das sich deutlich von den umgebenden Strukturen abhebt.
Das Gebaude wurde 1825 von dem armenischen Kaufmann Stephen Aratoon als Privatresidenz errichtet und gelangte 1840 in den Besitz der Brueder Ruplal Das und Raghunath Das, die es grundlegend umgestalteten. Dieser Wechsel markierte den Beginn einer neuen Phase in der Geschichte des Hauses, in der es zum Mittelpunkt ihrer Handelsoperationen wurde.
Das Herrenhaus war historisch ein Ort für hochrangige Treffen und formale Veranstaltungen, die die Bedeutung des Bauwerks als Zentrum lokaler Macht widerspiegelten. Heute zeugen die großzügigen Räume von einer Zeit, in der solche Häuser die Treffpunkte der wohlhabenden Kaufleute waren.
Das Gebaude wird vom Amt fuer Archaeologie beaufsichtigt und geschuetzt, was bedeutet, dass Besichtigungen mooglicherweise eingeschraenkt oder zu bestimmten Zeiten erforderlich sind. Der Zugang zur Gesamtanlage koennte schwierig sein, da Teile des Gebaeudes noch von Haendlern und Bewohnern genutzt werden.
Die Gesamtanlage folgt einem ungewoendlichen Grundriss in Form des Buchstabens E mit drei noeerdlichen Auslaegern, was eine bemerkenswerte architektonische Loesung der Zeit darstellt. Diese charakteristische Form ist heute noch deutlich sichtbar und gibt dem Komplex eine einzigartige Silhouette an der Uferstrasse.
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