Jhenaidah, Stadt im Bezirk Jhenaidah, Bangladesch
Jhenaidah ist eine Stadt im Südwesten von Bangladesch, die zum gleichnamigen Distrikt in der Division Khulna gehört. Sie liegt am Ufer des Flusses Nabaganga und ist von Reisfeldern, Juteanbauflächen und zahlreichen kleinen Wasserläufen umgeben.
Die Region war bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. besiedelt und beherbergte einen Handelshafen namens Ganga Dighi, der für den Austausch von Austern und Musselin bekannt war. Im frühen 20. Jahrhundert veränderte der Bau einer Eisenbahnlinie die Stadt grundlegend und machte sie zum Eingangstor des südwestlichen Bangladesch.
Das Erntedankfest Nabanna Utsab bringt die Menschen in Jhenaidah jedes Jahr zusammen, um die Reisernte zu feiern. Gesang, Tanz und traditionelle Süßigkeiten aus Kokosnuss und Zucker gehören dabei zum Alltag.
Der beste Reisezeitraum liegt zwischen Oktober und März, wenn das Wetter trocken und angenehm mild ist. Innerhalb der Stadt sind Rikschas und kleine Busse die üblichen Fortbewegungsmittel; es ist ratsam, den Preis vor Fahrtantritt zu vereinbaren.
Der Name der Stadt leitet sich vom bengalischen Wort für Austern ab, da der Fluss Nabaganga früher so viele Austern beherbergte, dass die Einwohner sie verbrannten, um daraus Kalk herzustellen. Der ursprüngliche Name lautete Jhinukdoho und verwandelte sich im Laufe der Zeit in das heutige Jhenaidah.
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