Shalban Vihar, Buddhistisches Kloster im Distrikt Cumilla, Bangladesch.
Shalban Vihara ist eine buddhistische Klosteranlage mit rechteckigem Grundriss, deren vier Seiten jeweils etwa 168 Meter messen und ungefähr 155 Räume um einen zentralen Schrein herum anordnen. Die äußeren Mauern sind etwa 5 Meter dick und schützten das Innere des Komplexes.
Die Anlage wurde im 7. Jahrhundert von König Srivavadeva der Deva-Dynastie gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum des Buddhismus. Das Kloster blieb bis etwa zum 12. Jahrhundert aktiv und verlor dann an Bedeutung.
In den Zellen sind Wandernischen erhalten, die ursprünglich religiöse Gegenstände und Öllampen für buddhistische Zeremonien aufnahmen. Diese Details zeigen, wie Mönche hier ihren täglichen spirituellen Praktiken nachgingen.
Der Ort ist etwa 8 Kilometer vom Zentrum von Cumilla entfernt und lässt sich mit Auto-Rikschas oder Tuk-Tuks erreichen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände zu Fuß erkundet wird.
Ausgrabungen an dieser Stätte brachten acht Kupferplatten-Inschriften, hunderte Gold- und Silbermünzen sowie zahlreiche Terrakotta-Siegel zutage. Diese Funde belegen den Reichtum und die religiöse Bedeutung, die das Kloster einst hatte.
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