Mainamati, Archäologische Stätte im Bezirk Cumilla, Bangladesch
Mainamati ist eine niedrige, gewellte Hügelkette im Distrikt Cumilla, etwa 12 km von der Stadt Cumilla entfernt, mit über 50 buddhistischen Siedlungen aus dem 8. bis 12. Jahrhundert. Ihr Kernstück, Shalban Vihara, ist ein quadratisches Kloster von etwa 167,7 m Seitenlänge mit rund 5 m dicken Mauern, 115 Zellen um einen Hof und einem kreuzförmigen Tempel vor einem einzigen Nordtor.
Diese Region war vom 8. bis zum 12. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der buddhistischen Kultur in der Region Vanga-Samatata. Zahlreiche Klöster und Tempel entstanden in dieser Zeit und machten das Gebiet zu einem wichtigen Ort für religiöses Leben und Gelehrsamkeit.
Mainamati ist nach Königin Mainamati benannt, der Mutter König Govindachandras aus der Chandra-Dynastie. Die Volkslieder von Comilla, die „Mainamatir Gan“, erzählen, dass Govindachandra Aduna und Poduna heiratete, die beiden Töchter König Harish Palas. Der Fundplatz wird mit der antiken Stadt Jaykarmantabasaka gleichgesetzt, und seine Terrakottaplatten zeigen sowohl buddhistische als auch hinduistische Bilder.
Die Ruinen liegen auf dem Höhenzug Lalmai-Mainamati westlich der Stadt Comilla, etwa 12 km von ihr und 114 km von Dhaka über den National Highway 1 entfernt. Shalban Vihara liegt in der Mitte des Höhenzugs bei Kotbari; Kutila Mura etwa 5 km nördlich innerhalb des Cantonment von Comilla und Charpatra Mura rund 2,5 km nordwestlich von Kutila Mura. Das 1965 gegründete Mainamati-Museum steht direkt neben Shalban Vihara, daher sollte man dort beginnen, bevor man die Hügel abgeht.
Kutila Mura liegt auf einem abgeflachten Hügel etwa 5 km nördlich von Shalban Vihara, innerhalb des Militärgebiets von Comilla. Seine drei Stupas stehen nebeneinander und stehen für Buddha, Dharma und Sangha. Der Zugang führt durch das Militärgebiet, daneben liegt ein Friedhof aus der Kolonialzeit.
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