Kaptai-Nationalpark, Nationalpark im Rangamati Hill District, Bangladesch.
Der Kaptai-Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit immergrünem Mischwald, das sich über etwa 5400 Hektar erstreckt und eine Vielzahl von Baumarten enthält, darunter Teakholz und viele einheimische Arten. Der Park liegt im hügeligen Gelände von Rangamati und wird von Seen und Bächen durchquert, die die dicht bewaldete Landschaft prägen.
Das Schutzgebiet wurde 1999 gegründet, aber die Teakplantagen dort reichen bis ins Jahr 1873 zurück und zeigen frühe Bemühungen um Waldwirtschaft in der Region. Der Park entwickelte sich aus dem früheren Sitapahar-Schutzgebiet und repräsentiert einen langen Prozess der Waldbewirtschaftung.
Die Gemeinschaften der Chakma und anderer indigener Gruppen der Region haben tiefe Verbindungen zu diesen Wäldern, die sich in ihren alltäglichen Praktiken und ihrer Nutzung von Waldressourcen zeigen. Besucher können sehen, wie Menschen das Land respektvoll nutzen und lokale Wissen über die Pflanzen und Tiere weitergeben.
Der Park liegt etwa 55 Kilometer von Chittagong entfernt und ist über lokale Straßen erreichbar, wobei geführte Touren und Unterkunftsoptionen in der Nähe von Rangamati verfügbar sind. Die beste Zeit zum Besuchen ist außerhalb der Monsunmonate, wenn die Wege trocken und leicht zu gehen sind.
Im Jahr 2014 gelang Forschern mit Kamerafallen eine historische Aufnahme eines wild lebenden Nebelflecken-Leoparden, was das erste dokumentierte Foto dieser seltenen Katze in Bangladesch war. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass der Park einen wichtigen Lebensraum für Raubtiere bewahrt, die sonst in der Region selten zu sehen sind.
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