Kortrijk, Verwaltungszentrum in Westflandern, Belgien
Kortrijk ist ein Verwaltungszentrum in Westflandern, Belgien, in der Nähe der französischen Grenze gelegen. Die Stadt erstreckt sich entlang beider Ufer der Leie, wo Wohngebiete mit Parks und öffentlichen Plätzen durchsetzt sind.
Die Siedlung entstand in der Römerzeit als Straßenstation und wuchs später im Mittelalter durch Flachsverarbeitung zu einer wichtigen Handelsstadt. Im Jahr 1302 fand hier eine Schlacht statt, die zur Entwicklung des flämischen Selbstbewusstseins beitrug.
Der Name stammt aus dem Lateinischen Cortoriacum und bedeutet Hof des Cortorius, einer alten römischen Bezeichnung für die Siedlung am Fluss. Heute sprechen Bewohner der Region vorwiegend Niederländisch und pflegen flämische Traditionen durch lokale Märkte und Feste.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb eines Radius von 1,5 km (1 Meile) vom Hauptbahnhof liegen. Markierte Wege entlang der Leie bieten Orientierung und verbinden verschiedene Stadtviertel miteinander.
Nach der Schlacht von 1302 sammelten die Sieger über 500 goldene Sporen von gefallenen Rittern, die später im Kirchenschatz aufbewahrt wurden. Diese Trophäen gaben der Stadt ihren Beinamen und wurden zum Symbol für den militärischen Erfolg gegen eine zahlenmäßig überlegene Armee.
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