Binche, Mittelalterliche Stadt in Wallonien, Belgien
Binche ist eine Stadt in der Wallonie mit mittelalterlichen Wurzeln und historischen Befestigungsanlagen. Die Altstadt hat ein dichtes Straßennetzwerk und verschiedene Viertel, die zusammen das heutige Bild der Stadt prägen.
Im 12. Jahrhundert entstanden die ersten Verteidigungsanlagen als Teil einer Burganlage. Die Stadt erfuhr unter der Regentin Maria von Ungarn im 16. Jahrhundert bedeutende Umgestaltungen, als die alte Burg zur Residenz ausgebaut wurde.
Das Karnevalsfeuer ist für die Menschen hier ein wichtiger Brauch, bei dem Masken und traditionelle Kleidung im Mittelpunkt stehen. Die Bewohner nehmen an Umzügen teil, die durch die Straßen führen und alte Rituale lebendig erhalten.
Die Stadt liegt an der Bahnlinie 108 mit regelmäßigen Verbindungen zu größeren Orten in der Region. Am besten erkundet man die Altstadt zu Fuß, da die engen Straßen Fußgängern leicht zugänglich sind.
Während des Karnevals tragen Tänzer spezielle Körbehälter mit orangefarbenem Inhalt und tragen Federn auf ihren Köpfen. Diese eigenartige Kleidung stammt aus alten Bräuchen, die hier seit Generationen gepflegt werden.
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