City walls of Binche, Mittelalterliche Stadtmauern in Binche, Belgien
Die Befestigungen von Binche bilden einen fast kompletten Kreis um das mittelalterliche Zentrum mit dicken Steinmauern und einer Reihe von Wehrtürmen. Die Struktur zeigt verschiedene architektonische Phasen vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit mit unterschiedlichen Steintechniken und Bauzuständen.
Binche erhielt seine Befestigungen im 12. Jahrhundert, als die Herrschaften der Region erkannten, dass eine befestigte Stadt ihren Handelsverkehr und ihre strategische Position schützen würde. Die Mauern wurden über mehrere Jahrhunderte mehrfach erneuert und verstärkt, besonders als Feuerwaffen an Bedeutung gewannen.
Die Mauern prägen bis heute das Erscheinungsbild von Binche und bestimmen, wie Besucher die Stadt erleben und durchqueren. Lokale nutzen die Wege auf und um die Befestigungen als Teil ihres täglichen Lebens und als Ort für Spaziergänge.
Die Mauern sind das ganze Jahr über zugänglich, wobei mehrere Einsteigspunkte den Zugang ermöglichen und eine leichte Orientierung bieten. Das Gelände variiert zwischen ebenem Boden und etwas steileren Abschnitten, besonders wo man auf die höheren Teile der Struktur hinaufgehen kann.
Einige der ältesten Teile der Mauern zeigen noch Spuren von mittelalterlichen Steinhauertechniken, mit denen die frühen Baumeister ihre Handwerkskunst kennzeichneten. Wenn man genau hinschaut, erkennt man auf diesen Abschnitten kleine Markierungen und Muster, die über 900 Jahre alt sind.
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