La Louvière, Industrieerbestadt in der Provinz Hennegau, Belgien
La Louvière ist eine Stadt in der Provinz Hennegau zwischen Mons und Charleroi mit mehreren Kanälen und historischen Bootshebern. Das Zentrum bewahrt die Spuren der früheren Bergbauindustrie, die das Gebiet prägte und seine Entwicklung bestimmte.
Das Gebiet war ursprünglich als Menaulu bekannt und verwandelte sich nach der ersten Kohleförderung 1390 durch die örtliche Abtei von einer Waldregion zu einem Industriezentrum. Die Bergbautätigkeit prägte Jahrhunderte lang die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Stadt.
Das Laetare-Karneval erfüllt die Straßen der Stadt während der Fastenzeit drei Tage lang mit Gilles-Performern, die tanzen und Orangen verteilen. Diese Tradition prägt das Gesicht der lokalen Gemeinschaft und zieht Besucher aus der ganzen Region an.
Die Stadt ist über ein umfassendes Eisenbahnnetz mit Brüssel, Charleroi und Mons verbunden und bietet gute Zuganbindungen. Der Zentrale Kanal wird noch für die Schifffahrt genutzt und ermöglicht es Besuchern, die Region auch vom Wasser aus zu erkunden.
Vier hydraulische Bootsheber aus dem 19. Jahrhundert am Canal du Centre heben Schiffe bis zu 17 Meter hoch und zeigen außergewöhnliche technische Fähigkeiten der damaligen Zeit. Diese Konstruktionen gehören heute zum Unesco-Weltkulturerbe und sind seltene erhaltene Beispiele dieser frühen Ingenieurskunst.
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