First fortifications of Brussels, Mittelalterliche Stadtmauern im Pentagon-Viertel, Belgien.
Die ersten Befestigungen von Brüssel erstreckten sich über mehrere Kilometer mit Steinmauern, die durch quadratische Pfeiler und Bögen verstärkt wurden. Die Überreste dieser Wehranlage können heute im Pentagonviertel im Zentrum der Stadt verfolgt werden, wo die Straßenführung noch immer die ursprüngliche Struktur widerspiegelt.
Diese Verteidigungsanlagen entstanden Anfang des 13. Jahrhunderts und schützten Brüssel jahrhundertelang, bis sie Mitte des 14. Jahrhunderts durch größere Festungswerke ersetzt wurden. Das Wachstum der Stadt machte diese Verstärkung notwendig, um die expandierende Bevölkerung und den Handel angemessen zu verteidigen.
Der Schwarze Turm, ein erhaltener Abschnitt der ursprünglichen Befestigungen, wurde von einer Militärstruktur in verschiedene zivile Nutzungen umgewandelt, darunter eine Kneipe für Hafenarbeiter. Dieser Wandel zeigt, wie die Stadt ihre Verteidigungsanlagen später in alltägliche Räume für die Bevölkerung umnutzte.
Die Überreste dieser Befestigungen sind am einfachsten zugänglich, wenn man dem Straßenmuster des Pentagonviertels folgt, das die ursprüngliche Form noch widerspiegelt. Besucher können zu Fuß durch die zentralen Straßen gehen und dabei die historische Anordnung erkennen.
Die Form dieser Befestigungen bestimmte den fünfeckigen Grundriss, der heute noch das Zentrum Brüssels charakterisiert und in der modernen Stadtstruktur sichtbar ist. Dieses geometrische Erbe der Mittelalter-Verteidigung prägt bis heute die Orientierung im Stadtzentrum.
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