Isola Comacina, Seeinsel in Tremezzina, Italien
Isola Comacina ist die einzige Insel des Lago di Como und liegt in der Nähe des westlichen Ufers mit archäologischen Stätten und drei modernistischen Häusern aus dem Jahr 1939. Die Ruinen alter Kirchen und Klöster erzählen von der Besiedlung durch verschiedene Kulturen, während die Häuser zeigen, wie später künstlerische Gemeinschaften das Eiland nutzten.
Die Insel diente ab 587 als römische Bastion unter Francios Kommando, bis die Langobarden sie nach monatelanger Belagerung eroberten. In den Jahrhunderten danach entstanden Klöster und Kirchen, die die Insel zu einem geistlichen Zentrum der Region machten.
Das Antiquarium-Museum zeigt römische Säulenhallen und frühchristliche Artefakte, die Siedlungen aus verschiedenen Epochen dokumentieren. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in das religiöse und alltägliche Leben der Menschen, die hier über Jahrhunderte lebten.
Die Insel ist nur mit dem Boot erreichbar, mit regelmäßigen Verbindungen von verschiedenen Stellen rund um den See zwischen März und Oktober. Besucher sollten sich auf längere Wartezeiten vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, da die Wege über die Insel uneben sind.
Im Jahr 1175 verfluchte Bischof Vidulfo die Insel und erklärte, dass Glocken nie läuten würden und Bauarbeiten zum Tod der Arbeiter führten. Der Fluch prägte die Geschichte des Ortes und hinterließ bis heute seine Spuren in der Atmosphäre und den Geschichten der lokalen Bevölkerung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.