Sacro Monte di Ossuccio, Religiöses Heiligtum in Tremezzina, Italien
Der Sacro Monte di Ossuccio ist eine Wallfahrtsstätte in Tremezzina, am Ufer des Comer Sees, mit 14 Kapellen, die entlang eines ansteigenden Pfades angeordnet sind. Der Pfad endet an einem Heiligtum mit Blick auf den See und die Insel Comacina.
Der Bau des Sacro Monte begann 1537 auf einem Ort, an dem einst ein römischer Tempel gestanden hatte. Der Großteil der Kapellen wurde zwischen 1635 und 1710 errichtet, als das Gelände seine heutige Form erhielt.
Die Kapellen entlang des Weges zeigen lebensgroße Figuren aus Terrakotta und Stuck, die Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria darstellen. Diese Figuren wurden von Handwerkern aus der Region geschaffen und geben dem Weg einen sehr persönlichen Charakter.
Der Aufstieg verläuft auf einem teilweise ungepflasterten Weg und dauert je nach Tempo rund eine Stunde. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Boden uneben sein kann.
Der Boden des Heiligtums zeigt ein Muster aus schwarzen und weißen Marmorplatten, das aus dem Jahr 1655 stammt. Über dem Altar hängt ein Fresko der Madonna mit Kind, das noch älter ist als der heutige Bau.
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