Sint-Annabos, Naturgebiet in Antwerpen, Belgien.
Sint-Annabos ist ein Naturschutzgebiet in Antwerpen mit dichtem Wald und ausgedehnten Wiesen in der Nähe der Schelde. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Hektar und besteht aus miteinander verbundenen Waldabschnitten mit naturbelassenen Flächen dazwischen.
Von Juni 1945 bis April 1946 befand sich auf dem Gelände des heutigen Sint-Annabos das Camp Top Hat, ein Repatriierungslager für amerikanische Soldaten auf dem Rückweg in die USA. Es bot Platz für 16.500 Mann, und über 270.000 Soldaten verbrachten dort einige Tage bis Wochen. Nach dem Abzug des Lagers wurde der Wald 1952 angepflanzt.
Der Wald besteht vor allem aus Kanadapappeln mit Holunderunterwuchs; der Nordteil ist Naturschutzgebiet, der Südteil ein Spielwald. Der Name verweist auf die heilige Anna, ohne dass die Quellen die Widmung erklären. Die Charles De Costerlaan, die den Wald von den Middenvijvers trennte, wurde im Mai 2023 geschlossen und im September 2024 entsiegelt; an ihre Stelle tritt ein Rad- und Fußwegboulevard.
Der Wald liegt am linken Scheldeufer zwischen dem Wohnkern und Blokkersdijk; der Nordteil ist Naturschutzgebiet, der Südteil Spielwald. Die Charles De Costerlaan, die ihn von den Middenvijvers trennte, wurde im Mai 2023 geschlossen und im September 2024 entsiegelt, ersetzt durch einen Rad- und Fußgängerbouleward. Bodenuntersuchungen von 2021 ergaben PFOS über dem Sanierungsstandard, das von der nahen 3M-Fabrik stammt.
Der Wald wurde 1952 auf dem Gelände des Camp Top Hat gepflanzt, eines Repatriierungslagers, in dem zwischen Juni 1945 und April 1946 über 270.000 amerikanische Soldaten vor ihrer Heimreise per Schiff Station machten. Das Lager bot 16.500 Mann gleichzeitig Platz.
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