Schloss Cartier, Geschütztes Kulturerbe Schloss in Marchienne-au-Pont, Belgien.
Das Schloss Cartier steht an der Uferbank der Sambre und zeigt belgische Architektur mit mehreren Flugeln um einen zentralen Hof aus Stein. Der Innenhof wirkt wie eine abgeschlossene Welt, wahrend die verschiedenen Gebaude rund herum unterschiedliche Funktionen erfüllen.
Das Gebaude wurde 1635 von der Familie Honore erbaut und diente 1667 wahrend des Krieges der Devolution als Militarspital. Franzosische und spanische Truppen nutzten es beide, was zeigt, wie sehr dieser Ort in grosse europaeische Konflikte verwickelt war.
Die Bibliothek im Erdgeschoss trägt den Namen der französischen Schriftstellerin Marguerite Yourcenar, die 1956 das Schloss besuchte. Die Räume zeigen, wie literarische Geschichte in diesem Ort lebendig wird und Besucher anzieht.
Der erste Stock beherbergt Verwaltungsbueros der Wallonischen Region, waehrend der Innenhof öffentlich zugaenglich ist. Besucher können den Hof erkunden, der Teil des staedtischen Parks ist.
Eine exakte Nachbildung des Schlosses wurde zwischen 1910 und 1917 in Peking erbaut, mit Materialien die aus Belgien transportiert wurden. Das Replikat war fuer die belgische diplomatische Mission gedacht und zeigt die globale Bedeutung des urspruenglichen Gebaeudes.
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