Burkina Faso, Binnenland in Westafrika.
Burkina Faso ist ein Binnenland in Westafrika, das rund 274.000 Quadratkilometer flache Savanne umfasst, durchzogen von drei Hauptflüssen namens Schwarzer, Roter und Weißer Volta. Die Landschaft besteht vor allem aus trockenen Grasebenen mit vereinzelten Bäumen, die sich während der Regenzeit von Juni bis Oktober in grünere Flächen verwandeln und die Landwirtschaft ermöglichen.
Das Land erlangte 1960 als Obervolta die Unabhängigkeit von Frankreich und wurde 1984 von Präsident Thomas Sankara umbenannt, der soziale Reformen und Selbstständigkeit förderte. Seine revolutionären Maßnahmen endeten 1987 mit einem Putsch, der die politische Richtung des Landes veränderte.
Der Name des Landes bedeutet 'Land der aufrichtigen Menschen' in der Mossi-Sprache und spiegelt den Wunsch nach nationaler Würde wider, den Thomas Sankara bei der Umbenennung 1984 ausdrückte. Die Bevölkerung feiert ihre Identität durch große Festivals wie FESPACO, bei denen afrikanische Filmemacher ihre Werke zeigen und sich mit Besuchern aus vielen Ländern treffen.
Französisch ist die Amtssprache für Verwaltung und Bildung, während die Bevölkerung im Alltag mehr als 60 einheimische Sprachen wie Mossi, Fula und Gourmantche spricht. Reisende benötigen ein Visum vor der Ankunft und sollten sich auf ein warmes Klima mit ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten einstellen.
Die Mossi gründeten zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert mächtige Königreiche um Ouagadougou und Tenkodogo, deren hierarchische Strukturen noch heute die soziale Organisation und Landverteilung beeinflussen. Große Goldvorkommen haben sich zu einem wichtigen Exportprodukt entwickelt und unterstützen die Wirtschaft des Landes.
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