Nationalpark Deux Balés, Nationalpark in der Region Mouhoun, Burkina Faso.
Der Nationalpark erstreckt sich über ein geneigtes Granit-Hochland mit Felsformationen, flachen Plateaus und Galeriewäldern, die sich entlang der Flussläufe hinziehen. Die unterschiedlichen Höhenlagen und geologischen Strukturen schaffen vielfältige Lebensräume für die hier ansässigen Tierarten.
Das Gebiet wurde 1937 als Schutzwald ausgewiesen und erhielt 1967 nach der Unabhängigkeit Burkina Fasos seinen Status als Nationalpark. Diese Umwandlung spiegelt den wachsenden Fokus auf den Schutz der natürlichen Ressourcen der Region wider.
Die Gegend ist geprägt durch das Zusammenleben von Wildtieren und Menschen, die seit Generationen hier leben und das Land nutzen. Diese Balance zwischen Natur und menschlicher Präsenz prägt den Charakter des Ortes.
Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Gegend nur mit bestimmten Einschränkungen zugänglich ist und organisierte Touren die beste Möglichkeit darstellen, den Park zu erkunden. Es ist hilfreich, sich auf Wanderungen vorzubereiten und Grundkenntnisse über lokale Bedingungen und Regeln zu haben.
Der Park beherbergt eine der größten Elefantenpopulationen Westafrikas, die hier neben Büffeln, Flusspferden und Antilopen lebt. Diese Konzentration von Großwildarten in einem einzigen Schutzgebiet ist in der Region bemerkenswert.
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