Achtopol, Stadt in Bulgarien
Ahtopol ist ein kleines Seebad an der bulgarischen Schwarzmeerküste, das auf einer felsigen Halbinsel am Rand des Strandscha-Gebirges liegt und auf beiden Seiten von Stränden umgeben ist. Die Halbinsellage sorgt dafür, dass man vom Ortskern aus immer das Meer sieht, und der Sandstrand im Hauptbereich ist flach und für ruhiges Baden geeignet.
Die Stadt wurde um 430 v. Chr. von griechischen Siedlern als Agatopolis gegründet und prägte früh eigene Münzen, was auf ihre wirtschaftliche Rolle hinweist. Nach dem Zweiten Balkankrieg wurde das Gebiet 1913 vom Osmanischen Reich getrennt und Teil Bulgariens, bevor schwere Schäden den Ort zum Neuaufbau zwangen.
Der Name Ahtopol geht auf das griechische Wort für 'Stadt des Glücks' zurück, was noch heute spürbar ist, wenn man durch die engen Gassen schlendert. Kleine Fischrestaurants reihen sich entlang der Küste, und frischer Fang wird direkt am Hafen verkauft.
Ein Besuch lohnt sich besonders im Juni oder September, wenn das Wetter warm ist, aber deutlich weniger Besucher kommen als im Hochsommer. Mit dem Auto aus Burgas ist der Ort in etwa einer Stunde erreichbar, und ein eigenes Fahrzeug erleichtert Ausflüge in die umliegende Strandscha-Landschaft.
Das Ankermuseum der Stadt zeigt alte Anker, Kanonen, Keramik und Münzen, die aus dem Meer geborgen wurden, und gibt so einen konkreten Eindruck von der langen Seefahrtsgeschichte des Ortes. Besonders auffällig ist, dass mehrere der ausgestellten Objekte direkt vor der Küste von Tauchern gefunden wurden.
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