Sweti Toma, Insel in der Arkutino-Bucht, Bulgarien.
St. Thomas Island ist eine kleine Insel in der Bucht von Arkutino im Schwarzen Meer vor der bulgarischen Küste. Das Gelände wird von natürlichen Felsformationen geprägt und beherbergt einheimische Pflanzenarten sowie Reste historischer Strukturen aus verschiedenen Epochen.
Die Insel wurde in der frühen Eisenzeit von thrakischen Siedlern bewohnt, wie archäologische Ausgrabungen zeigen. Später entstand dort in der byzantinischen Zeit, vom 5. bis 6. Jahrhundert, eine weitere Gemeinschaft.
Die Kapellenruinen auf der Insel sind dem Heiligen Thomas gewidmet und spiegeln die lange Verbindung zwischen dieser Gegend und der Seefahrtstradition der Schwarzmeerregion wider. Besucher können heute noch erkennen, wie wichtig dieser Ort für die Menschen war, die hier lebten und das Meer nutzten.
Besucher müssen ein Boot arrangieren, um die Insel zu erreichen, die sich etwas südöstlich des Festlands befindet. Das Wasser um die Insel kann je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen unterschiedlich sein, daher ist eine gute Planung wichtig.
Auf der Insel wachsen wilde Kakteen, die 1933 von einem königlichen Botaniker gepflanzt wurden. Der Botaniker Ivan Buresh handelte auf Befehl des Zaren Boris III und schuf damit eine ungewöhnliche Pflanzensammlung inmitten des Schwarzen Meeres.
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