Sweti Iwan, Schwarzmeerinsel nahe Sosopol, Bulgarien
St. Ivan Island ist eine kleine Insel nahe der Küste von Sozopol im Schwarzen Meer, die archäologische Überreste aus mehreren Epochen trägt. Kirchenruinen, Wohngebäude und weitere Strukturen verteilen sich über das felsige Gelände und machen die Insel zu einem offenen Freiluftarchäologieort.
Die Insel wurde bereits im 5. Jahrhundert besiedelt, als dort ein Klosterkomplex errichtet wurde, der mehrere Jahrhunderte lang in Betrieb blieb. Im Laufe der Zeit änderte sich die Funktion des Ortes, und verschiedene Gemeinschaften hinterließen jeweils ihre eigenen Spuren.
Der Name der Insel bezieht sich auf Johannes den Täufer, dem das Kloster geweiht war, und diese Verbindung ist noch heute spürbar, wenn man zwischen den Steinresten umhergeht. Die erhaltenen Kirchenruinen zeigen, wie zentral das religiöse Leben auf dieser kleinen Insel einmal war.
Um die Insel zu erreichen, muss man von Sozopol aus ein Boot nehmen, das in der Regel in den wärmeren Monaten verfügbar ist. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da das Gelände felsig und uneben ist.
Funde auf der Insel deuten darauf hin, dass sie bereits im 1. Jahrhundert bewohnt war, also weit vor der Gründung des Klosters. Damit reicht die Geschichte des Ortes viel weiter zurück, als die sichtbaren Klosterruinen vermuten lassen.
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