Bagno of French Guiana, Strafkolonie in Französisch-Guayana
Das Bagno von Französisch-Guyana war ein Gefängnissystem in Südamerika mit mehreren Standorten auf Inseln und dem Festland. Die Anlage bestand aus steinernen Bauten, Mauern und Gebäuden, die über ein abgelegenes Gebiet mit tropischem Klima verteilt waren.
Das System wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet und funktionierte über 100 Jahre lang als Exilort für Gefangene. Die Einrichtung wurde später geschlossen, als die Praktiken international kritisiert wurden.
Der Name des Gefängnisses bezieht sich auf die französischen Inseln vor der Küste, wo Häftlinge isoliert waren. Die Ruinen zeigen heute noch die Gebäude, in denen Menschen unter extremen Bedingungen lebten.
Die Überreste sind heute als Museumsgelände zugänglich und können auf Wegen besichtigt werden. Der Ort liegt auf Inseln, die vom Festland aus mit Booten erreichbar sind.
Ein berüchtigtes Gefängnis auf den Inseln nutzte Haie als natürliche Barriere, um Fluchtversuche zu verhindern. Die Isolation durch Wasser machte das Gelände für Häftlinge praktisch unmöglich zu verlassen.
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