Hibernia, Ölfeld im Jeanne d'Arc-Becken, Kanada.
Das Hibernia-Ölfeld ist eine Ölförderanlage in der Jeanne d'Arc Basin im Nordatlantik, etwa 315 Kilometer südöstlich von St. John's gelegen. Die Anlage funktioniert mit einer massiven Plattform, die kontinuierlich Öl aus dem Meeresboden fördert.
Das Hibernia-Ölfeld wurde 1979 durch die Bohrung P-15 entdeckt und markierte den Beginn der modernen Meeresölförderung vor der Küste Ostkanadas. Seitdem ist es einer der wichtigsten Orte für Ölproduktion in der Region geworden.
Die Hibernia-Ölplattform hat Neufundlands Wirtschaft grundlegend verändert und schuf Arbeitsplätze in einem Gebiet, das lange Zeit vom Fischfang geprägt war. Sie symbolisiert für viele Menschen in der Region den Übergang zu einer modernen Energiewirtschaft.
Die Plattform wird rund um die Uhr betrieben und beschäftigt Arbeiter in einem Schichtmodell: jeweils drei Wochen auf der Plattform, dann drei Wochen an Land. Besucher können die Anlage nicht besuchen, da es sich um eine Arbeitszone in rauer See handelt, die für öffentliche Zugang nicht zugänglich ist.
Die Plattform wurde mit einer Gravitationsfundamentstruktur erbaut, die etwa 600.000 Tonnen wiegt und sie zur schwersten Meeresölanlage der Welt macht. Diese massive Konstruktion wurde speziell entwickelt, um den extremen Stürmen und Eisbergbelastungen des Nordatlantiks standzuhalten.
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