Bathurst Island, Arktische Insel in Nunavut, Kanada.
Bathurst Island ist eine der großen Inseln der Königin-Elisabeth-Inseln in der kanadischen Arktis und dehnt sich über etwa 260 Kilometer in die Länge aus. Die Landschaft besteht aus Tundra, felsigen Bergketten und rauen Küstenlinien, wo zahlreiche kleine Inseln vorgelagert sind.
Die Insel wurde 1819 von dem britischen Entdecker William Parry entdeckt, der sie nach Henry Bathurst, dem damaligen Kriegsminister, benannte. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Dorset- und später Thule-Völker die Insel bereits vor der europäischen Ankunft bewohnten.
Die Insel war über Jahrhunderte hinweg ein Jagdgebiet für Inuit-Völker, die hier Robben und Walrösser verfolgten. Heute finden sich noch Spuren dieser Besiedlung an verschiedenen Küstenplätzen, wo Besucher auf die Zeichen der langen menschlichen Geschichte treffen.
Die Insel ist weit entfernt von Siedlungen und kann nur mit Flugzeugen oder Schiffen erreicht werden, was eine sorgfältige Planung erforderlich macht. Besucher sollten sich auf extreme Wetterbedingungen einstellen und warme, robuste Ausrüstung mitbringen, da Temperaturen sehr niedrig sind und schnell ändern können.
Stokes Mountain auf der Insel erreicht über 400 Meter Höhe und ist damit eine der prominentesten Erhebungen in dieser abgelegenen Region. Die Bergketten bieten Wanderern, die die Strapazen auf sich nehmen, einen seltenen Blick auf unberührte arktische Landschaften von oben.
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