Écomusée du fier monde, Sozialgeschichtliches Museum in Centre-Sud, Montreal, Kanada.
Das Écomusée du fier monde nutzt das ehemalige öffentliche Bad Généreux, einen Art-déco-Bau der 1920er Jahre von Architekt Jean-Omer Marchand nach dem Vorbild des Pariser Piscine de la Butte-aux-Cailles. Seit 1996 beherbergt es ein Museum zur Industrie- und Arbeitergeschichte des Viertels Centre-Sud in der Rue Atateken 2050.
Das Gebäude war ursprünglich ein Badhaus, das in den 1920er Jahren für Arbeiterfamilien gebaut wurde, die in der industriellen Gegend lebten. Es wurde später in ein Museum umgewandelt, um die Geschichte dieser Arbeiter und ihrer Gemeinschaft zu bewahren.
Das Museum zeigt die Lebensgeschichten von Fabrikarbeitern und deren Familien, die in diesem Viertel lebten. Man sieht persönliche Gegenstände und erfährt von den Hoffnungen und Herausforderungen dieser Menschen im Alltag.
Das Museum liegt an der Rue Atateken 2050 im Stadtbezirk Ville-Marie, im Viertel Centre-Sud. Der Eingang befindet sich im ehemaligen öffentlichen Bad Généreux, einem Art-déco-Bau der 1920er Jahre. Für die Dauerausstellung zum Arbeitermilieu Montreals und die Wechselausstellungen reicht etwa eine Stunde.
Das Généreux-Bad wurde nach dem Vorbild des Pariser Schwimmbads Piscine de la Butte-aux-Cailles gestaltet, ein Detail des Entwurfs der 1920er Jahre von Architekt Jean-Omer Marchand. Seit 2007 vergibt das Museum jährlich den Ordre du fier monde an Personen oder Organisationen, die seine Entwicklung förderten, darunter die Anthropologin Francine Saillant und die Fakultät für Künste der UQAM.
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