Usine C, Theatergebäude in Montreal, Kanada
Usine C ist ein Aufführungsort in einer ehemaligen Fabrik im Viertel Centre-Sud von Montreal. Das Gebäude behält seine rauen Betonwände, Stahlträger und einen hohen Schornstein, während es im Inneren zwei flexible Aufführungsräume, ein Probenstudio, eine Ausstellungshalle und ein Café gibt.
Das Gebäude wurde 1913 für eine Fruchtkonfitürenfabrik gebaut und später für andere Fertigungen genutzt, bis die Produktion in den 1970er Jahren eingestellt wurde. Eine Gruppe unter der Leitung von Gilles Maheu und Danièle de Fontenay wandelte es in seine heutige Nutzung um und öffnete es 1995 als Kulturort.
Der Ort ist zu einem Treffpunkt für Künstler aus Theater, Tanz, Musik und Medienkunst geworden, mit Schwerpunkt auf Arbeiten, die verschiedene Formen mischen. Besucher bemerken oft, wie die industriellen Texturen der alten Fabrik als Hintergrund für zeitgenössische Aufführungen und Installationen dienen.
Der Haupteingang führt in eine große, offene Lobby, die die Orientierung vor einer Vorstellung erleichtert. Einige Teile des Gebäudes sind nicht für alle Besucher zugänglich, daher ist es hilfreich, das Personal nach dem besten Weg zu fragen, sobald man ankommt.
Ein kleiner Park südlich des Gebäudes trägt eine Tafel, die an die ursprüngliche Fabrikfirma Alphonse Raymond Limited erinnert. Dieses unauffällige Zeichen ist leicht zu übersehen, verbindet aber den Aufführungsort direkt mit seinen industriellen Anfängen.
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