Lemoine Point Conservation Area, Schutzgebiet in Kingston, Kanada
Lemoine Point ist ein 136 Hektar großes Naturschutzgebiet bei Kingston mit Laubwäldern, Sumpfgebieten, Wiesen und einer 2,5 Kilometer langen Küstenlinie entlang des Ontariosees und der Collins Bay. Das Gelände wird durch Wanderwege erschlossen und bietet Zugang zu verschiedenen Lebensräumen in einem Gelände, das sich vom Land bis zur Wasseroberfläche erstreckt.
Das Gelände war ursprünglich Eigentum des Loyalisten Johan Jost Herkimer ab 1784 und ging später an Kapitän William Lemoine über, bevor es 1975 zum Naturschutzgebiet wurde. Die Übergänge zwischen Privatbesitz und öffentlichem Schutz spiegeln die wechselnde Bedeutung dieser Küstenlandschaft wider.
Die im Gelände angebauten einheimischen Pflanzen werden von Freiwilligen gepflegt und für Bildungsprojekte in der Region Kingston genutzt. Das Zentrum zieht Naturbegeisterte an, die lernen möchten, wie einheimische Arten lokal angebaut werden können.
Elf Kilometer Wanderwege durchziehen das Gelände und verbinden die verschiedenen Bereiche, zwei Parkplätze bieten Zugang von Nord- und Südseite. Besucher finden Toiletten und Picknickplätze, die helfen, einen ganzen Tag im Freien zu verbringen.
Das Gebiet wird von Wissenschaftlern zur Erforschung von Klimaveränderungen und deren Auswirkungen auf lokale Ökosysteme genutzt. Diese laufenden Studien ermöglichen es Besuchern, zu sehen, wie die Natur überwacht wird, um die langfristigen Veränderungen an der Küste zu verstehen.
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