Hunter Island, Naturschutzgebiet in Ontario, Kanada
Hunter Island ist ein Wildnisgebiet im Quetico Provincial Park in der Nähe der Grenze zu den Vereinigten Staaten, das sich über große Entfernungen erstreckt. Das Gelände besteht aus miteinander verbundenen Seen, die durch Portage-Strecken getrennt sind.
Das Gebiet wurde während der 1890er Jahre ins Rampenlicht gerückt, als eine Grenzstreitigkeit zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten aufgrund von Eisenerzvorkommen entstand. Diese Auseinandersetzung prägte die geopolitische Bedeutung dieses entlegenen Ortes.
Frühe französische Pelzhandelsleute nannten diesen Ort Iles des Chasseurs und schufen damit ein Erbe, das an die Bedeutung dieser Wasserwege für den Handel erinnert.
Besucher sollten viel Zeit einplanen, da eine Kanufahrt durch das System lange dauert und eine sorgfältige Vorbereitung erfordert. Die Bedingungen können rauh sein, daher ist Erfahrung mit Wildnisreisen notwendig.
Trotz des Namens ist dies tatsächlich keine Insel, sondern ein Halbinsel, die durch einen kurzen Portageweg mit dem südlich gelegenen Gebiet verbunden ist. Diese geografische Besonderheit wird oft übersehen, obwohl sie die Verbindung zwischen den beiden Ländern definiert.
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