Port-Cartier–Sept-Îles Wildlife Reserve, Naturschutzgebiet in Lac-Walker, Quebec
Das Schutzgebiet Port-Cartier-Sept-Îles erstreckt sich über eine riesige Fläche im Norden Quebecs und besteht aus ausgedehnten borealen Wäldern durchzogen von tausenden Seen und mehreren grösseren Flüssen. Die Landschaft bietet unzählige Möglichkeiten zur Erkundung dieser wilden und wenig besiedelten Gegend.
Das Gebiet wurde 1999 offiziell als Wildschutzreservat anerkannt und unter Verwaltung des zuständigen Ministers gestellt. Diese Massnahme bildete einen wichtigen Schritt zum Schutz dieser grossen borealen Wildnis vor intensiver Nutzung.
Die einheimischen Aborigine-Gemeinschaften pflegen ihre traditionellen Jagd- und Fischereipraktiken im Schutzgebiet und bewahren ihre Verbindung zur Natur.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn Seen und Flüsse leicht zugänglich sind und mehr Aktivitäten möglich sind. Besucher sollten auf raue Bedingungen vorbereitet sein und sich an Einheimische oder Parkführer wenden, da es wenige markierte Wege gibt.
Der Lac Walker durchschneidet das Reservat mit einer Länge von über 30 Kilometern und fällt durch seine steilen Felswände und tiefe dunkelblaue Gewässer auf. Diese markanten Merkmale entstanden durch Gletscherbewegungen in früheren Eiszeitaltern und machen den See zu einem auffälligen Wahrzeichen der Gegend.
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