Monte Leone, Berggipfel in den Lepontinischen Alpen, Wallis und Verbano-Cusio-Ossola, Schweiz und Italien
Der Monte Leone ist mit 3.552 Metern der höchste Gipfel der Lepontinischen Alpen und liegt an der Grenze zwischen dem italienischen Piemont und dem Schweizer Wallis. Seine Ostflanke über der Alpe Veglia ist steil und felsig, während die Westseite zum Simplonpass sanfter ist. Der Berg steht am äußersten Westrand der Lepontinischen Alpen, wenige Kilometer östlich des Passes.
Die Quellen nennen weder Datum noch Erstbesteiger des Monte Leone; der Schweizer Offizier von 1859 steht dort nicht. Sie verorten den Berg an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz, wenige Kilometer östlich des Simplonpasses, am Westrand der Lepontinischen Alpen, mit Zugängen von Varzo, vom Pass und von Brig.
Der Name Leone bedeutet italienisch „Löwe“ und wird auf das Profil der Südwand des Berges zurückgeführt. Eine andere Herleitung ist Munt d'l'Aiun, im lokalen Dialekt „Berg des Aiun“, nach dem Dorf Aione, in dessen Weidegebiet der Gipfel liegt. Am besten sieht man das Löwenprofil vom Gipfel des Seehorn.
Der Aufstieg erfordert alpine Erfahrung und angemessene Ausrüstung, wobei das Wetter in der Höhe schnell wechseln kann. Das Refugium am Berg bietet eine wichtige Zwischenetappe für Übernachtungen und Versorgung während mehrtägiger Touren.
Der Name soll von der Ähnlichkeit des Südwandprofils des Gipfels mit einem Löwen stammen, gut sichtbar vom Gipfel des Seehorn. Eine andere Deutung führt ihn auf Munt d'l'Aiun zurück, den Berg der Weiden von Aiun bei Alpe Veglia.
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