Provinz Verbano-Cusio-Ossola, Verwaltungsprovinz im nördlichen Piemont, Italien
Die Provinz Verbano-Cusio-Ossola ist eine Verwaltungseinheit im nördlichen Piemont, die Alpentäler, Seeufer und Bergdörfer umfasst. Ihr Gebiet reicht vom Westufer des Lago Maggiore bis zur Schweizer Grenze und schließt auch den Ortasee sowie mehrere Hochtäler ein.
Die Verwaltungseinheit entstand nach einer Volksabstimmung, die Gemeinden aus der Provinz Novara herauslöste und zu einer eigenständigen Provinz zusammenführte. Diese Entscheidung folgte einem langen politischen Prozess, der auf lokale Besonderheiten und geografische Unterschiede zurückging.
Auf den Hängen am See wachsen Kamelien und Azaleen, die aus Asien nach Europa gebracht wurden und hier ein mildes Klima vorfinden. An den Ufern von Verbania und Stresa bauen Gärtner exotische Pflanzen an, die in botanischen Gärten und Villenparks gedeihen.
Straßen verbinden die Täler miteinander und führen über Pässe in die Schweiz, während Züge entlang der Seen verkehren. Wer ins Gebirge reisen möchte, sollte im Winter auf Straßenverhältnisse und Wetter achten.
In manchen Tälern wird noch Walserdeutsch gesprochen, ein alter alemannischer Dialekt, der seit dem Mittelalter von Bergbewohnern bewahrt wird. Diese Sprachinseln erinnern an die Wanderungen von Siedlern aus dem Wallis, die sich in den Alpen niederließen.
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