Domodossola, Berggemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, Italien
Domodossola liegt im Tal am Zusammenfluss zweier Flüsse, umgeben von Berghängen, die das Dorf in einen natürlichen Kessel einrahmen. Das historische Zentrum zeigt enge Gassen mit Steinhäusern, während die neueren Viertel entlang der Hauptstraßen wachsen.
Die Römer bauten hier vor mehr als 2000 Jahren eine Siedlung am Weg über den Simplonpass und nutzten sie als Rastplatz für Reisende. Im 19. Jahrhundert wurde die Eisenbahnlinie nach Brig angelegt, wodurch der Ort zu einem Knotenpunkt zwischen Italien und der Schweiz wurde.
Seit dem Mittelalter treffen sich Händler aus dem Norden und Süden auf dem Markt, der noch heute jeden Samstag im alten Zentrum stattfindet. Die Piazza del Mercato trägt Renaissance-Arkaden und wird von Einheimischen für den Wocheneinkauf genutzt.
Die Zugverbindungen über die Grenze machen den Bahnhof zu einem nützlichen Ausgangspunkt für Reisen in die Schweiz und für Wanderungen ins Hochgebirge. Im Winter bleiben manche Bergwege geschlossen, daher empfiehlt sich ein Besuch zwischen Frühjahr und Herbst.
Der Buchstabe D wird im italienischen Buchstabieralphabet mit dem Namen dieser Ortschaft benannt, sodass jeder Italiener den Ort beim Telefongespräch oder beim Ausfüllen von Formularen nennt. Diese Rolle ist fest in der Alltagssprache verankert und macht den Namen landesweit bekannt.
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