Sacro Monte di Domodossola, Religiöse Kulturerbestätte auf dem Mattarella-Berg, Domodossola, Italien.
Das Heiligtum ist ein religiöses Erbe auf dem Mattarella-Hügel in Domodossola und besteht aus fünfzehn Kapellen, die an einem gepflasterten Weg durch dichten Wald angeordnet sind. Der Weg führt hinauf zu einer Kirche auf der Kuppe des Berges, wo sich auch die Casa Madre, ein Hauptgebäude des Ordens, befindet.
Die Konstruktion des Heiligtums begann 1656 mit dem Ziel, eine Via Crucis zu schaffen, eine Pilgerroute mit Stationen zur Erinnerung an die Passion Christi. Antonio Rosmini, ein Priester und Philosoph, gründete 1828 auf der Kuppe die Casa Madre seines Ordens.
Der Ort bleibt ein geistliches Zentrum für die Rosminianer, die hier das ganze Jahr über internationale Noviziatsaktivitäten und religiöse Zeremonien durchführen. Die Gemeinschaft nutzt die Gebäude und die Umgebung aktiv für ihre spirituelle Praxis und ihre Lehrtätigkeit.
Das Gelände liegt in der Nähe des Bahnhofs von Domodossola und ist mit Rollstuhl zugänglich, besonders in den Hauptbereichen. Der Besuch ermöglicht es, sowohl die religiösen Gebäude als auch die umgebende Naturlandschaft zu erkunden.
Das Gelände umfasst die Reste der mittelalterlichen Burg Mattarella und beherbergt einen Botanischen Garten inmitten einer geschützten Naturlandschaft. Das Schutzgebiet wurde 1991 offiziell ausgewiesen, um die Vielfalt der regionalen Flora zu bewahren.
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