Macugnaga, Berggemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, Italien
Macugnaga ist eine Bergstadt auf etwa 1.300 Metern Höhe am Fuße des Monte Rosa, wo traditionelle Alpine Architektur das Landschaftsbild prägt. Die Bebauung breitet sich über das Tal aus und zeigt überall Häuser mit charakteristischen Steinmauern und Holzdetails.
Die Siedlung entstand aus der Migration von deutschsprachigen Bergbauern im Mittelalter, die sich in dieser Alpentals niederließen und es zum Florieren brachten. Ein altes Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert zeigt die Wurzeln dieser frühen Besiedlung.
Die Walser, mittelalterliche Siedler aus dem deutschsprachigen Raum, hinterließen hier Spuren in Bauweise, Sprache und Bräuchen, die bis heute im Alltag sichtbar sind. In der Ortschaft findet man noch immer Steinbauten und alte Handwerkstechniken, die an diese Herkunft erinnern.
Eine Seilbahn verbindet den Ortskern mit höheren Lagen und ermöglicht Zugang zu Wanderwegen und Skigebieten in der Umgebung. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da viele Pfade steil sind und die Höhe zunehmen kann.
Das Dorf-Viertel bewahrt Häuser aus Lärchenholz mit nordischen Designs und eine alte Gemeinschaftsbackofen, die einmal pro Jahr noch für Brotbacken genutzt wird. Diese Praktiken zeigen, wie sehr sich die alten Techniken bis heute erhalten haben.
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