Signalkuppe, Berggipfel im Monte-Rosa-Massiv, Italien
Pointe Gnifetti erhebt sich auf 4.554 Meter Höhe und bildet einen Gipfel der Monte-Rosa-Gruppe mit steilen vergletscherten Hängen und exponierten Graten. Der Berg zeigt die typische Struktur eines hochalpinen Gipfels mit mehreren Gletschern, die sein Massiv prägen.
Der Gipfel wurde erstmals im August 1842 bezwungen, als Giovanni Gnifetti eine Gruppe von Bergsteigern zum damals unberührten Gipfel führte. Diese frühe Ersteigung markierte den Beginn der modernen Bergsteigeraktivität auf diesem Massiv.
Die Margherita Hütte am Gipfel dient Bergsteigern als Schutzunterkunft und beherbergt gleichzeitig Wissenschaftler, die Hochgebirgsphänomene erforschen. Besucher können hier die Aktivitäten der Forscher beobachten und den Alltag in extremer Höhe miterleben.
Bergsteiger erreichen den Gipfel über etablierte Routen vom Rifugio Gnifetti oder Rifugio Mantova aus, wobei Gletscherausrüstung und alpine Erfahrung erforderlich sind. Die Besteigung erfordert Ausdauer und Vertrautheit mit Höhenklimmen in extremen Bedingungen.
Der Gipfel beherbergt Europas höchstgelegenstes Bergrefugium, das mit Kupferverkleidung versehen ist. Diese Kupferummantelung funktioniert wie ein Faradayscher Käfig und schützt die Struktur vor elektrischen Feldern während Gewittern.
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