Ostspitze, Alpengipfel im Wallis, Schweiz
Die Dunantspitze erhebt sich auf 4632 Metern in dem Massiv und ist nach Pointe Dufour der zweithöchste Gipfel der Schweiz. Der Berg erreicht diese eindrucksvolle Höhe durch eine charakteristische westliche Grate und Flanken, die vom Netz von alpinen Routen durchzogen sind.
Der erste Aufstieg erfolgte am 1. September 1854 durch Christopher Smyth, James Grenville Smyth und Edmund Smyth, die danach auch Pointe Dufour erklommen. Der Gipfel war ursprünglich als Ostspitze bekannt, bevor er 2014 umbenannt wurde.
Der Gipfel wurde 2014 nach Henri Dunant benannt, dem Gründer des Internationalen Roten Kreuzes, um sein Erbe zu würdigen. Der Name spiegelt die Verbindung zwischen dem Berg und einer wichtigen humanitären Bewegung wider.
Der westliche Grat bietet den Standardroute zum Gipfel und wird während der Sommermonate am meisten frequentiert. Bergsteiger sollten sich auf extreme Höhe, schnelle Wetterwechsel und technisch anspruchsvolle Passagen vorbereiten.
Die Höhendifferenz zwischen diesem Gipfel und Pointe Dufour beträgt weniger als zwei Meter, was lange Zeit Zweifel an ihrer genauen Rangfolge aufwarf. Diese Nähe machte Messungen schwierig und führte zu anfänglichen Unsicherheiten über welcher Gipfel tatsächlich höher ist.
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