Dufourspitze, Berggipfel im Wallis, Schweiz.
Die Dufourspitze erhebt sich auf 4634 Meter und bildet damit den höchsten Punkt der Schweiz, umgeben von ausgedehnten Gletscherflächen und steilen Felswänden. Der Gipfel gehört zum Monte-Rosa-Massiv und liegt an der Grenze zwischen dem Kanton Wallis und dem italienischen Piemont.
Der Gipfel wurde am 1. August 1855 erstmals von einer Seilschaft unter Führung des Engländers Charles Hudson mit Schweizer Bergführern erreicht. Die Umbenennung in Dufourspitze erfolgte 1863 durch die Schweizer Regierung zu Ehren des Generals und Kartografen Guillaume-Henri Dufour.
Der Berg trägt seit 1863 den Namen des Schweizer Generals Guillaume-Henri Dufour, der die erste vollständige Karte des Landes erstellte. Seine Umbenennung von Höchste Spitze in Dufourspitze würdigte einen Kartografen, dessen Vermessungsarbeiten die moderne Orientierung in den Alpen ermöglichten.
Bergsteiger starten ihre Aufstiegstouren meist von der Monte-Rosa-Hütte auf 2883 Metern, die als Hauptstützpunkt für die Normalroute dient. Wegen der starken Vergletscherung ist Erfahrung im Gehen auf Eis und im Umgang mit alpiner Ausrüstung unbedingt erforderlich.
Die Ostwand fällt 2600 Meter tief in Richtung Macugnaga ab und bildet damit die höchste Felswand der Alpen. Dieser dramatische Absturz ist von italienischer Seite aus sichtbar und prägt die Silhouette des Monte-Rosa-Massivs über dem Tal.
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