Kanton Wallis, Alpenkanton in der Südwestschweiz
Das Wallis ist ein Kanton im Südwesten der Schweiz, der sich entlang des Rhonetals zwischen Genfersee und Rhonegletscher erstreckt und von Gipfeln über 4000 Meter Höhe umgeben ist. Das Tal formt eine natürliche Verbindung zwischen französisch- und deutschsprachigen Gebieten mit Nebentälern, die sich in die umliegenden Bergketten verzweigen.
Das römische Vallis Poenina wurde im frühen 19. Jahrhundert zum französischen Département Simplon, bevor es 1815 als gleichberechtigter Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft beitrat. Dieser Beitritt beendete Jahrhunderte wechselnder Herrschaft und festigte die heutige Struktur mit zwei Amtssprachen.
Der Kanton bewahrt seine Bergtraditionen durch Produkte wie Walliser Weine aus Terrassenlagen, Trockenfleisch und den Eringer-Kuhkampf, der jeden Frühling die Täler belebt. Diese Bräuche prägen noch heute das Leben in den Dörfern und verbinden Landwirtschaft mit lokalem Handwerk.
Die Haupttäler sind mit regelmäßigen Zugverbindungen erschlossen, während kleinere Ortschaften oft über Busse oder Seilbahnen erreichbar sind. Gebirgspässe können im Winter geschlossen sein, daher lohnt sich eine Prüfung der Straßenverhältnisse vor der Fahrt.
Das Klima im Tal ermöglicht das Wachstum von Feigenbäumen und Kakteen zwischen Gletschern und Hochgipfeln. Diese mediterrane Vegetation findet man direkt neben Alpweiden und Schneefeldern.
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