Stresa, Seeuferstadt in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, Italien.
Stresa ist eine Gemeinde am Westufer des Lago Maggiore in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, die sich über zehn Ortsteile verteilt und sanft zwischen Ufer und Hügeln ansteigt. Die Siedlung folgt der geschwungenen Uferlinie, während sich hinter den Häusern Wälder und Hänge bis zu den Voralpen erstrecken.
Die Siedlung hieß vor dem Jahr 1000 Strixia und wandelte sich im 15. Jahrhundert von einem Fischerdorf zur Sommerresidenz der Familie Visconti. Später folgten weitere Adelsfamilien und internationale Gäste, die den Ort zum Kurort formten.
Der Name Stresa leitet sich wahrscheinlich vom lateinischen strixia ab, das Hexe bedeutet und auf alte Volkstraditionen verweist. Heute verbinden die Bewohner ihre Identität eng mit dem See, während die Uferpromenade als sozialer Mittelpunkt dient, wo sich Einheimische und Gäste zum Spaziergang treffen.
Züge der EuroCity-Linie verbinden den Bahnhof mit Mailand und der Schweiz, während zwei Anlegestellen Fährverbindungen zu anderen Orten am See anbieten. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die meisten Wege entlang des Ufers flach verlaufen und von dort aus Straßen ins Hinterland führen.
Die Villa Ducale beherbergt das Internationale Zentrum für Rosminianische Studien und verfügt über Gärten mit einer großen Libanonzeder, die zur Bauzeit der Villa gepflanzt wurde. Der Baum steht noch heute und gibt den Gärten ihre charakteristische Silhouette.
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