Napf, Berggipfel an der Grenze von Bern und Luzern, Schweiz
Der Napf ist ein Berggipfel an der Grenze zwischen Bern und Luzern, der aus Konglomeratgestein besteht und sich auf etwa 1408 Metern erhebt. Die Hänge sind mit Fichten und Tannen bedeckt, die nur bei den Bauernhöfen lichter werden, wo Wiesen für die Viehzucht freigegeben sind.
Der Berg liegt auf der Brünig-Napf-Reuss-Linie, die seit Jahrhunderten die Grenze zwischen verschiedenen Schweizer Gebieten markiert. Diese geografische Trennung hat die Entwicklung der Regionen beiderseits prägt.
Die Bergwiesen des Napf werden von Bauerfamilien bewirtschaftet, die hier seit Generationen Kühe halten und Käse herstellen. Diese Landwirtschaft prägt bis heute das Aussehen der Landschaft und den Rhythmus des Lebens hier oben.
Markierte Wanderwege führen von mehreren Seiten hinauf, von Dörfern wie Romoos oder Luthern mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter stabiler ist und die Wege frei sind.
Der Gipfel ist trotz seiner Höhe von Wäldern bedeckt, was ihn von den meisten anderen Schweizer Bergkuppen unterscheidet. Dieses Merkmal entsteht durch das feuchte Klima der Region.
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