Kanton Luzern, Kanton in der Zentralschweiz
Der Kanton Luzern ist eine Verwaltungseinheit in der Zentralschweiz mit Seen, Flüssen und Bergen auf einer Fläche von etwa 1490 Quadratkilometern. Das Gebiet reicht von flachen Ackerflächen über sanfte Hügel bis zu alpinen Gipfeln, wobei der See die nördliche Grenze bildet.
Das Gebiet trat im Jahr 1332 der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei und sicherte sich damit politische Stabilität. Zwischen 1380 und 1481 kamen mehrere Nachbarstädte durch Erwerbungen hinzu, was den Einflussbereich deutlich vergrößerte.
Der Name leitet sich von der Kantonshauptstadt ab, die wiederum auf das lateinische Wort für Leuchte zurückgeht. Die Einwohner verwenden im Alltag einen alemannischen Dialekt, der zur hochalemannischen Sprachgruppe gehört und sich deutlich vom Standarddeutschen unterscheidet.
Das Gebiet umfasst sechs Verwaltungsbezirke, die sich von ländlichen Tälern bis zur Stadt erstrecken. Deutsch ist die Amtssprache, die in Behörden und öffentlichen Einrichtungen verwendet wird.
Archäologische Funde wie steinzeitliche Werkzeuge und römische Siedlungsreste zeugen von menschlicher Besiedlung seit etwa 30000 Jahren vor unserer Zeit. Frühmittelalterliche Gräberfelder der Alamannen zeigen die kontinuierliche Nutzung durch verschiedene Bevölkerungsgruppen bis ins Mittelalter.
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