Six Madun, Berggipfel in Graubünden und Uri, Schweiz
Badus ist ein Berggipfel in den Lepontinischen Alpen mit einer Höhe von etwa 2928 Metern, der die Grenze zwischen Uri und Graubünden bildet. Der Berg zeichnet sich durch steile Hänge und freigelegte Felsformationen aus, die sein gesamtes Terrain prägen.
Der Berg dient seit der Festlegung der Schweizer Grenzen im Jahr 1803 als natürliche Grenzmarkierung zwischen den Kantonen Uri und Graubünden. Diese lange Geschichte als Grenzgebirge hat seine Bedeutung für die regionalen Gemeinschaften geprägt.
Die lokalen Gemeinden verwenden zwei unterschiedliche Namen für den Berg - im Deutschen heißt er Six Madun, während die rätoromanische Bevölkerung ihn Piz Badus nennt. Diese Namenstradition spiegelt die sprachliche Vielfalt wider, die in dieser Grenzregion lebt und gelebt hat.
Die beste Zeit zum Erreichen des Gipfels sind die Sommermonate von Juni bis September, wenn erfahrene Bergsteiger markierte Pfade vom Oberalp Pass nutzen können. Die Route erfordert Bergsteigererfahrung und gute körperliche Kondition wegen der steilen Anstiege.
Vom Gipfel aus können Besucher direkt auf den Tomasee blicken, die Quelle des Rheins, der von der nördlichen Basis des Berges entspringt. Diese Lage bietet eine seltene Möglichkeit, den Ausgangspunkt eines der Europas größten Flüsse zu sehen.
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